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	<description>henning&#039;s blog</description>
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		<title>Veränderung</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 16:48:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte es mir ja schon immer vorgenommen und wieder und wieder versprochen. Und doch habe ich es seit November nicht mehr geschafft, einen neuen Beitrag zu verfassen. Als dann aber vor ein paar Wochen eine Anfrage für einen Gastbeitrag zum Thema Immobilien, Wohnen und Finanzen per E-Mail bei mir eintrudelte sagte ich mir: &#8220;Henning, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte es mir ja schon immer vorgenommen und wieder und wieder versprochen. Und doch habe ich es seit November nicht mehr geschafft, einen neuen Beitrag zu verfassen. Als dann aber vor ein paar Wochen eine Anfrage für einen Gastbeitrag zum Thema Immobilien, Wohnen und Finanzen per E-Mail bei mir eintrudelte sagte ich mir: <em><strong>&#8220;Henning, das nimmst Du lieber selbst in die Hand&#8221;</strong></em>. Und so soll es sein.</p>
<p>Seit dem letzten Eintrag hat sich viel verändert. Ich persönlich stehe Veränderungen manchmal ja kritisch gegenüber. Oder anders formuliert: Sie kommen meistens zur falschen Zeit. Das neue Klettergerüst in der Grundschule wurde erst eröffnet, als ich auf das Gymnasium wechselte, die Aufhebung der Klassenteilung in Französisch und Latein erfolgte ein Jahr <strong>nach</strong> der fatalen Entscheidung <a title="De Bello Gallico" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bello_Gallico" target="_blank">De Bello Gallico</a> lesen zu wollen und sowohl das Semesterticket NRW als auch den Studentenausweis in Kreditkartenformat hätte ich mir eher gewünscht. Und auch aktuell hätte ich Euch gerne das nächste halbe Jahr mit Beiträgen aus Südafrika bei Laune gehalten, aber aufgrund mir eher unklarer Vorschriften der dortigen Regierung ist eine Diplomarbeit bei BMW unten am Kap leider auch nicht möglich.</p>
<p><em><strong>&#8220;Schluss mit der <a title="Sprechdurchfall" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Logorrhoe" target="_blank">Logorrhö</a> &#8211; sag uns lieber mal, was sich wirklich verändert hat!&#8221;</strong></em> mault Ihr? Aber sicher doch. Ich wohne mittlerweile wieder in Aachen, nachdem ich das Praktikum in München erfolgreich beendet habe. Die letzte Klausurphase meines Lebens habe ich auch ganz gut überstanden und in spätestens sechs Wochen werde ich entweder in Aachen oder irgendwo in Deutschland mit meiner Diplomarbeit anfangen. Aber privat hat sich auch etwas verändert, denn in der Heimat liegen jetzt Schnuller rum. Also nicht von mir, die Schnuller. Und auch nicht das dazugehörige Baby &#8211; aber mit einer Nichte gehört der Nachwuchs immerhin zur Familie.</p>
<p><em><strong>&#8220;Und warum hast Du davon nicht schon eher erzählt?&#8221;</strong></em> hakt Ihr nach? Teilweise habe ich das ja schon mit langen Arbeitszeiten erklärt. Und über die Arbeit wird prinzipiell nicht gebloggt. Für die Zeit danach in Aachen gilt die Klausurvorbereitung als Ausrede. Ich bin ja fast nicht mal zum Tauchen gekommen, wie soll das Blog da mithalten können? Jetzt habe ich ja wahrscheinlich noch ein paar freie Wochen und werde diese endlich dazu nutzen, die letzten Fotos aus China zu bearbeiten und die Fotos zu einer kleinen Präsentation zusammenzufassen. Und nebenbei bleibt jetzt sicher auch Zeit, über meinen Tauchurlaub auf Gozo berichten. Oder über das letzte Wochenende in Hamburg. Oder, oder, oder &#8211; Hauptsache nichts über Immobilien, Wohnen und Finanzen&#8230;</p>
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		<title>Mein neues Zuhause oder Der Name war Programm</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 06:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freistaat]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin Euch wohl noch eine Erklärung schuldig, was es mit der ganzen Wohnungssuche auf sich hatte &#8211; Ihr erinnert Euch ja sicher noch?! &#8220;Das schon, aber es interessiert uns eigentlich nicht mehr, Henning&#8221; KÖNNTET Ihr jetzt sagen, aber weiterlesen lohnt sich hier ja hoffentlich auch immer. Als ich mir die Wohnung in Schwabing-West anschaute, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin Euch wohl noch eine Erklärung schuldig, was es mit der ganzen Wohnungssuche auf sich hatte &#8211; Ihr <a title="Wohnungssuche" href="http://www.suit-up.de/?p=1615" target="_blank">erinnert</a> Euch ja sicher noch?! <strong><em>&#8220;Das schon, aber es interessiert uns eigentlich nicht mehr, Henning&#8221;</em></strong> KÖNNTET Ihr jetzt sagen, aber weiterlesen lohnt sich hier ja<span style="color: #888888;"> <span style="text-decoration: line-through;">hoffentlich</span></span> auch immer.</p>
<p>Als ich mir die Wohnung in Schwabing-West anschaute, da waren mir der Hauptmieter und das Zimmer gleich sympatisch, obwohl sich mein zukünftiger Mitbewohner im Urlaub befand und ich somit &#8216;blind&#8217; in die Wohnung einziehen sollte.</p>
<p><em>&#8220;Vorhin war schon einmal ein Interessent da, bei dem ich mir nicht sicher war. Aber Du und mein Mitbewohner, Ihr werdet Euch sicher super verstehen.&#8221;</em> Doch er irrte sich.</p>
<p><em>&#8220;Das Zimmer von meinem Mitbewohner sieht gerade etwas unordentlich aus, aber sonst ist hier immer alles picobello und das wird auch während Deiner Zeit hier so sein.&#8221;</em> Doch er irrte sich.<em></em></p>
<p><em>&#8220;Ich gehe bis Ende Dezember nach Australien zum studieren und komme vorher mit Sicherheit auch nicht zurück.&#8221;</em> Doch &#8211; und Ihr ahnt es sicher schon &#8211; er irrte sich.</p>
<p><a href="http://www.suit-up.de/wp-content/uploads/2009/11/passstempel.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1656" title="Kurzurlaub" src="http://www.suit-up.de/wp-content/uploads/2009/11/passstempel.jpg" alt="Kurzurlaub" width="320" height="240" /></a>Kaum war ich aus München wieder zurück und hielt mit etwas Verzögerung den unterschriebenen Mietver- trag in der Hand, bekam ich eine E-Mail, die ich so in der Form nicht erwartet hatte:</p>
<p><em>&#8220;Es tut mir leid, aber es ist hier leider nicht so wie ich mir das vorgestellt hatte und jetzt sitze ich schon am Flughafen und bin morgen wieder in München. Du kannst natürlich erstmal bei mir einziehen und dann schauen wir weiter. Wenn Du bis dahin allerdings eine andere Wohnung findest, musst Du bei mir natürlich nicht mehr einziehen und ich überweise die Miete zurück.&#8221;</em></p>
<p>In München versuchte er dann seine Situation zu erkären. Die Universität in <a title="Gold Coast" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Surfers_Paradise" target="_blank">Surfers Parardise</a> sei garnicht so gewesen, wie er sich Australien vorgestellt hatte. Und darum habe er das Angebot der Universitätsverwaltung, die Studiengebühren in den ersten drei Tagen zurückzubekommen, nach zwei schlaflosen Nächten wahrgenommen. Aber nächstes Jahr würde er es in Sydney noch einmal versuchen. Diese neuen Pläne hatten ihn jedoch in keinster Weise dazu veranlasst, sich wenigstens Sydney mal vor Ort anzuschauen, um die Stadt mit seinen Vorstellungen von Australien abzugleichen. Und überhaupt, Australien sei ja auch ganz schön weit weg.</p>
<p>Spätestens ab dann hatte ich für ihn nicht einmal mehr ein müdels Lächeln übrig. Ich nickte gedankenverloren bei seinen weiteren Erklärungsversuchen und fragte mich, ob ich seinem Nachnamen mehr Bedeutung beimessen sollte &#8211; der junge Mann hieß Angstmann. Und wohnte ab jetzt im Esszimmer, so dass wir aus der 2er-WG eine 3er-WG formten. Alles weitere werde ich Euch an dieser Stelle ersparen, aber obwohl er mir angeboten hatte, wenigstens bis Ende November in seinem Zimmer zu bleiben, suchte ich mir schleunigst eine neue Bleibe in einem anderen schönen <a title="Maxvorstadt" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maxvorstadt" target="_blank">Stadtteil</a> Münchens.</p>
<p>Jetzt wohne ich bei Wolfgang, der sich trotz seines bayrischen Akzents und seinen passend zum Anzug für die mündliche Examensprüfung gekauften Wanderschuhen gern als <strong>Mann von Welt</strong> bezeichnet. Ich weiß zwar nicht, ob er schon einmal in Australien war &#8211; sympatisch ist er mir trotzdem.</p>
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		<title>Serien und Tatorte oder Jetzt geht&#8217;s wirklich weiter</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Nov 2009 22:34:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Hätte ich für das Blog Eintritt verlangt, müsste ich vor den Gläubigern wohl mittlerweile flüchten. Und ja, es könnte sein, dass ich mich mit meinem groß angekündigten Versprechen eventuell etwas verschätzt habe. Aber ich habe immerhin auch eine Erklärung dafür. “Ja klar, Du spielst ja in Deiner Freizeit auch nur noch mit Deinem neuen iPhone [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<p>Hätte ich für das Blog Eintritt verlangt, müsste ich vor den Gläubigern wohl mittlerweile flüchten. Und ja, es könnte sein, dass ich mich mit meinem <a title="Versprochen ist Versprochen!" href="../?p=1611" target="_blank">groß angekündigten</a> Versprechen eventuell etwas verschätzt habe. Aber ich habe immerhin auch eine Erklärung dafür. <em><strong>“Ja klar, Du spielst ja in Deiner Freizeit auch nur noch mit Deinem neuen iPhone rum”</strong></em> höre ich Frau K. schon wieder nörgeln, aber daran liegt es nicht. Schuld ist mein neuer bayrischer Arbeitgeber. Doch das wird jetzt anders und ich sage Euch auch warum:</p>
<p><a href="../wp-content/uploads/2009/11/schreibmaschine-stop-sells.jpg"><img class="alignleft" title="Wohnungstür (photocase.de © stop-sells)" src="../wp-content/uploads/2009/11/schreibmaschine-stop-sells.jpg" alt="Wohnungstür (photocase.de © stop-sells)" width="240" height="320" /></a>Während es in den ersten zwei Wochen noch recht ruhig war, hatte ich Ende Oktober bereits eine Woche Überstunden angehäuft. Das machte mir zu dem Zeitpunkt aber garnicht so viel aus, da ich mich in der damaligen Wohnung sowieso nicht wohl fühlte, niemand zuhause auf mich wartete und ich deshalb genauso gut im Büro bleiben konnte.</p>
<p>Natürlich hätte ich dann abends irgendwann trotzdem hier bloggen können, aber wenn man den größten Teil des Tages produktiv vor dem Bildschirm gesessen hat, sind Serien oder ein  Tatort einfach attraktiver als ein neuer kreativer Blogbeitrag.</p>
<p>Jetzt wohne ich in einer anderen Wohnung, fühle mich zuhause, habe quasi eine feste Abendplanung unter der Woche und es machte mir dann irgendwann auch etwas aus, immer als letzter im Büro das Licht auszumachen.<em><strong> “Und warum kamen dann keine Blogbeiträge?”</strong></em> fragt der kritische Leser? Ganz einfach: Weil Serien oder ein Tatort nach wie vor attraktiver waren.</p>
<p>Vor kurzem habe ich allerdings festgestellt, dass ich neben der Urlaubsdokumentation auch noch einen Praktikumsbericht zu schreiben sowie eine Studienarbeit zu überarbeiten habe und damit wird die Last doch so hoch, dass Serien und Tatorte irgendwann nicht mehr mithalten können. Aber da ich mir dann natürlich wieder das <span style="color: #888888;"><span style="text-decoration: line-through;">einfachste</span></span> für meine Leser attraktivste Angebot rausgesucht habe, geht es hier jetzt endlich weiter – auch ganz ohne Versprechen und Eintrittsgelder!</div>
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		<title>Beitrags- und Fotoliste</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 15:45:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[Hier also die letzten Beiträge und Fotos aus China und dem Abschlussurlaub: Peking &#8211; die letzte Woche Auf dem Weg zum Dach der Welt Lhasa &#8211; aber bitte im Uhrzeigersinn (Fotos) Das Wort zum Sonntag (XLII)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hier also die letzten Beiträge und Fotos aus China und dem Abschlussurlaub:</p>
<p><a href="http://www.suit-up.de/?p=1573" target="_blank">Peking &#8211; die letzte Woche</a></p>
<p><a href="http://www.suit-up.de/?p=1594" target="_blank">Auf dem Weg zum Dach der Welt</a></p>
<p><a href="http://www.suit-up.de/?p=1630" target="_blank">Lhasa &#8211; aber bitte im Uhrzeigersinn</a> (<a title="Fotos aus Lhasa" href="http://picasaweb.google.com/henning.unterwegs/Lhasa" target="_blank">Fotos</a>)</p>
<p><a title="Wort zum Sonntag (42)" href="http://www.suit-up.de/?p=1643" target="_blank">Das Wort zum Sonntag (XLII)</a></p>
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		<title>Einmal München und zurück oder Die Qual der Wohnungssuche</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Sep 2009 21:25:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freistaat]]></category>

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		<description><![CDATA[Dass ich jetzt in München bin, haben die meisten von Euch schon festgestellt. Für alle, die noch nicht aufgeklärt sind: Ich mache vorerst bis Ende Januar ein Praktikum bei einem Großunternehmen. Da ich jedoch nicht vorhabe, über das Arbeitsleben zu bloggen (und wenn doch, dann nur am Rande) spielt alles weitere auch keine Rolle. &#8220;Was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass ich jetzt in München bin, haben die meisten von Euch schon <a title="In Bayern noch nicht daheim..." href="http://www.suit-up.de/?p=1591" target="_blank">festgestellt</a>. Für alle, die noch nicht aufgeklärt sind: Ich mache vorerst bis Ende Januar ein Praktikum bei einem Großunternehmen. Da ich jedoch nicht vorhabe, über das Arbeitsleben zu bloggen (und wenn doch, dann nur am Rande) spielt alles weitere auch keine Rolle. <em><strong>&#8220;Was redest Du da? Weiß doch eh jeder, dass Du bei&#8230;&#8221;</strong></em> Genau! Aber es gibt aus München einfach spannendere Dinge zu berichten als das einfache Arbeitsleben und damit fange ich jetzt auch gleich an:</p>
<p><a href="http://www.suit-up.de/wp-content/uploads/2009/10/wohnungstür-zettberlin1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1618" title="Wohnungstür (photocase.de © zettberlin)" src="http://www.suit-up.de/wp-content/uploads/2009/10/wohnungstür-zettberlin1.jpg" alt="wohnungstür (zettberlin)" width="320" height="240" /></a>Ich muss zugeben, dass ich mir die Wohnungssuche etwas einfacher vorstellt hatte. Vielleicht sogar zu einfach.</p>
<p>Aber da mir das firmeneigene Wohnheim als Notfallplan auch nicht von Anfang an zur Verfügung gestanden hätte und auch nicht meine erste Wahl gewesen wäre,  war ich auf den regulären Wohnungsmarkt quasi angewiesen.</p>
<p>Zwar habe ich in Aachen zu Beginn meiner Studienzeit schon einmal Anzeigen wälzen müssen und bin öfters hin- und hergefahren ohne etwas Vernünftiges zu finden, aber das hatte ich wohl in der Zwischenzeit verdrängt. Oder einfach vergessen, weil mir nicht so absurde Dinge wie Besuchs-Verbote oder Funkwellen-Allergien in guter Erinnerung geblieben sind. Aber langsam und von vorn&#8230;</p>
<p><span id="more-1615"></span></p>
<p>Da ich mit dem Zeitraum und dem Wunsch nach einem möblierten WG-Zimmer schon recht eingeschränkt war, gestaltete sich die Suche recht schwierig und die Ausbeute war mit vier vereinbarten Terminen nicht besonders groß, als ich mich auf den Weg machte. Allerdings hatte ich Dank <a title="Blogbekanntschaften" href="http://www.drsno.de" target="_blank">Dr. Sno’s</a> hervorragender Gastfreundlichkeit – an dieser Stelle nochmal ein dickes Dankeschön – die besten Möglichkeiten, den Wohnungsmarkt im Auge zu behalten und fand somit sogar mein späteres Traumzimmer. Wobei ich zugeben muss, dass zwei der anderen Zimmer und die ein oder andere Anzeige viel interessanter waren.</p>
<p>Da gab es zum Beispiel A., eine Frau im Alter von ca. 50 Jahren. Dass ich bei der Anzeige mit der Einleitung <em>„Wir suchen für unsere WG&#8230;“</em> ihrem Wunschdenken verfallen sollte, wusste ich bis dahin noch nicht. Da die Haustür klemmte, zog sie sich für die kurzen 5m von ihrer Wohnung ein paar Schuhe an und begrüßte mich mit einem <span style="color: #888888;"><span style="text-decoration: line-through;">zu</span></span> warmen Händedruck und zeigte mir zuerst das Zimmer.</p>
<p><strong><em>„Und? Gefällt Dir das Zimmer?“</em><br />
<em>„Nett eingerichtet ist es ja. Wie sieht es denn mit Besuch aus?“</em></strong><br />
Ein warum-auch-immer-schelmischer Blick und die folgende Frage klären dann eigentlich schon alles.<br />
<em><strong>„Denkst Du bei Besuch an eine Freundin?“<br />
„Ja, unter anderem. Meine Freundin schreibt nämlich nur noch ihre Abschlussarbeit und ist darum flexibler als ich, so dass sie mich öfters besuchen würde als andersherum.“</strong></em><br />
<em><strong>„Oh, damit ist es eher schlecht. Wenn in einer WG immer jemand zusätzlich herumwühlt, dann stört das ja doch schon die Harmonie.“<br />
„Äh&#8230;“<br />
„Wie oft wäre das denn?“<br />
„Naja, einmal im Monat würde sie bestimmt kommen und&#8230;“<br />
„Nein, DAS ist zuviel!“</strong></em><br />
Und was wäre dann passend?<br />
<strong><em>„Äh&#8230;“<br />
„Aber ich würde mich freuen, wenn Du das Zimmer nehmen würdest. Komm, ich zeige Dir noch schnell die Küche und das Bad.“</em></strong><br />
Es folgten noch mehr Ähs, da sie zwar eine Küchenmitbenutzung ankündigte, mir aber nahe legte, mein eigenes Geschirr inkl. Töpfen mitzubringen. Auf meine Frage, ob sie allein hier wohne und wer denn sonst mit <em>„Wir suchen für unsere WG&#8230;“</em> gemeint war, widersprach sie entrüstet:<br />
<strong><em>„Nein, ich wohne hier nicht allein. Ich wohne hier doch mit Hannes. Und wenn Du einziehst, dann wohne ich auch mit Dir.“</em></strong></p>
<p>Doch das würde nie passieren. Ich verabschiedete mich, warf noch kurz einen sehnsüchtigen Blick auf den benachbarten Nymphenburger Schlosspark und schrieb ihr am nächsten Tag, dass Frau K. in einer anderen – zu dem Zeitpunkt noch fiktiven – Wohnung kein ungebetener Gast wäre und ich daher nicht bei ihr einziehen würde.</p>
<p><a href="http://www.suit-up.de/wp-content/uploads/2009/10/klingel-joexx.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1620" title="Klingel (photocase.de © joexx)" src="http://www.suit-up.de/wp-content/uploads/2009/10/klingel-joexx.jpg" alt="klingel (joexx)" width="240" height="320" /></a>Eigentlich komplett anders, aber trotzdem interessant war D. mit seinen drei Mitbewohnern. Er wollte vier Tage später nach Madrid ziehen und war verzweifelt auf der Suche nach einem Untermieter.</p>
<p>Als ich sein Zimmer sah, wusste ich auch warum. In einer Arztpraxis wäre sein Zimmer das Wartezimmer gewesen – mit Wänden aus Glas in den Flur.</p>
<p>Ich habe Big Brother in der ersten Staffel zwar auch ab und zu eingeschaltet, teilgenommen hätte ich aber nie. Da halfen auch seine von innen angebrachten Dämmmatten und von außen aufgeklebten Saufbilder nichts. Wobei die Lage schon ziemlich gut war.</p>
<p>Eine 3-er WG in der Nähe war von der Lage her noch besser und die einzige Wohnung, in der ich den gesamten Praktikumszeitraum hätte wohnen können ohne – wie bei den anderen Möglichkeiten notwendig – im Januar doch noch ins Wohnheim zu ziehen. Ich bin nicht spießig, aber ein <em>„Wir spülen die Teller eigentlich immer erst dann, wenn kein sauberes Geschirr mehr da ist“</em> war nicht das, was ich suchte. Zumal die zwei Tiermedizinerinnen nicht das versprachen, was&#8230; aber lassen wir das!</p>
<p>Eine andere Anzeige sah nach großartigem Spaß vermutlich ganz neuer Wohnerfahrung aus, obwohl ich nie im Leben eingezogen wäre.</p>
<p><em>„DECT-Telefone sind nicht erlaubt, da ich allergisch auf Elektrosmog reagiere“</em> und <em>„Ihr müsst Euch nicht so dogmatisch vegetarisch ernähren wie ich, aber Fleisch darf maximal einmal im Monat gebraten oder gekocht werden“</em> zusammen mit <em>„am besten fahrt Ihr am Wochenende nach Hause“ </em>wurden auch nicht durch ein <em>„Ich freue mich ehrlich, Euch kennenzulernen“ </em>wieder wettgemacht. Ich hatte so wenig Besichtigungstermine in den drei Tagen, dass ich ernsthaft darüber nachdachte, der Damen einen Besuch abzustatten. Vielleicht hätten wir gemeinsam Hüte aus Alufolie gegen die ganze Strahlung basteln können. Vielleicht wäre das aber auch ganz unspektakulär geworden und ich verbrachte die Zeit daher lieber am Starnberger See oder an der Isar.</p>
<p>Die Wohnung, für die ich mich dann letztendlich entschied, war im Vergleich dazu zwar sehr unspektakulär, hatte dafür aber auch keine schrulligen Mitbewohner, Quasi-Wartezimmer oder lebende Küchen. Dafür hielt der Mietvertrag gerade mal eine knappe Woche. Doch dazu später mehr&#8230;</p>
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		<title>Versprochen ist versprochen!</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Sep 2009 18:26:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe es meiner wohl treuesten Leserin versprochen, dass ich an diesem Wochenende den ersten Urlaubsbericht online stellen würde und ich habe mein Wort gehalten. Zusätzlich committe ich mich hier und jetzt: Ab heute erscheint spätestens an jedem dritten Tag ein neuer Eintrag &#8211; sowohl vom Abschlussurlaub als auch aus München. Da ich jedoch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe es meiner wohl treuesten Leserin versprochen, dass ich an diesem Wochenende den ersten Urlaubsbericht online stellen würde und ich habe mein Wort gehalten.</p>
<p>Zusätzlich <a title="Denglisch" href="http://www.wie-sagt-man-noch.de/synonyme/verpflichten.html" target="_blank">committe</a> ich mich hier und jetzt: Ab heute erscheint spätestens an jedem dritten Tag ein neuer Eintrag &#8211; sowohl vom Abschlussurlaub als auch aus München. Da ich jedoch die Chinabeiträge zeitlich einordnen will (um sie dann in der richtigen Reihenfolge und nicht so zerpflückt zu haben), werde ich solange einen Beitrag mit Links zu den jeweiligen Beiträgen aktualisieren, bis ich wieder &#8220;aktuell&#8221; und sozusagen in der heutigen Zeit angekommen bin.</p>
<p>Viel Spass beim Lesen und Danke für Eure Geduld &#8211; ich hoffe es gibt keine Enttäuschung!</p>
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		<title>In Bayern noch nicht daheim&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 21:09:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freistaat]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Da fragen Sie mal den Herrn Nüssler, Abteilung 123!&#8221; &#8220;Wie war der Name? Nüssler?&#8221; &#8220;Ja, Nüssler, wie man&#8217;s spricht!&#8221; Ich habe ein bisschen länger gesucht und Herrn Niessl dann irgendwann auch erreicht. Bin angekommen in München &#8211; habe Sprachbarrieren festgestellt!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Da fragen Sie mal den Herrn Nüssler, Abteilung 123!&#8221;<br />
&#8220;Wie war der Name? Nüssler?&#8221;<br />
&#8220;Ja, Nüssler, wie man&#8217;s spricht!&#8221;</em></p>
<p>Ich habe ein bisschen länger gesucht und Herrn Niessl dann irgendwann auch erreicht. Bin angekommen in München &#8211; habe Sprachbarrieren festgestellt!</p>
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		<title>Fotos, Videos &amp; Mehr</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Jul 2009 03:06:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Henning</dc:creator>
				<category><![CDATA[China]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Warum machst Du uns mit einer Ueberschrift heiss, wenn dann doch nichts kommt?&#8221; koenntet Ihr jetzt sofort sagen, nachdem nach kurzem Ueberfliegen des Beitrags klar ist, dass hier doch keine Links auftauchen. Und Ihr haettet ja auch recht. Aber ich kann das erklaeren&#8230; 1) Fotos Mein neues Spielzeug macht Aufnahmen im RAW Format. Das ist toll, weil mehr Farben und so. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>&#8220;Warum machst Du uns mit einer Ueberschrift heiss, wenn dann doch nichts kommt?&#8221;</em></strong> koenntet Ihr jetzt sofort sagen, nachdem nach kurzem Ueberfliegen des Beitrags klar ist, dass hier doch keine Links auftauchen. Und Ihr haettet ja auch recht. Aber ich kann das erklaeren&#8230;</p>
<p><strong>1) Fotos</strong></p>
<p>Mein neues Spielzeug macht Aufnahmen im <a title="RAW" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Rohdatenformat_(Fotografie)" target="_blank">RAW</a> Format. Das ist toll, weil mehr Farben und so. Weil dann aber die Speicherkarte ratz-fatz voll ist, moechte ich nicht noch mehr Platz verschwenden, indem ich auch noch <a title="JPEG" href="http://de.wikipedia.org/wiki/JPEG" target="_blank">JPEG</a> speichere. Jetzt fehlt mir hier unterwegs damit aber ein geeignetes Tool, der Speicherplatz, entsprechende Computerleistung UND die Zeit, um die Fotos umzuwandeln und zu bearbeiten. Darum gibt es zur Zeit also nicht so wirklich Fotos aus dem Urlaub zu sehen.</p>
<p><strong>2) Videos</strong></p>
<p>Dank meines neuen Spielzeugs habe ich meine alte Kamera beim letzten Kurzbesuch in der Heimat gelassen. Da die Spiegelreflexkamera aber keine Videos aufnehmen kann, musste ich mir fuer die letzten zwei verbleibenden Videos die Kompaktkamera von Johannes ausleihen. Die nimmt allerdings in einem so umstaendlichen und grossen Format auf, dass ich das Material erst umwandeln muss, um es fuer Euch komfortabel hochladen zu koennen. </p>
<p>Was dabei rauskommt, wenn man nicht die passende Software und Rechnerleistung hat, haben einige von Euch vielleicht schon bei Sevenload gesehen &#8211; das Video ist so asynchron, dass ich es hier nicht verlinken werde&#8230;</p>
<p><strong>3) Mehr</strong></p>
<p>Zu &#8220;Mehr&#8221; zaehle ich zur Zeit alles, was nicht Bild und Ton hat. Dazu gehoeren Erlebnisse aus dem Urlaub, aus den letzten Tagen in Peking, Dinge, die mich an den Chinesen im letzten Jahr gestoert haben und Gruende, warum dies nicht mein letzter Besuch in diesem Land gewesen ist. Dazu brauche ich keine grossartige Rechnerleistung, sondern nur Zeit. Und die habe ich jetzt gerade, waehrend ich in Kuala Lumpur auf meinen Weiterflug nach Australien warte, zum ersten Mal &#8211; es reicht also, um mal ein paar aufmunternde Worte hier loszuwerden.</p>
<p>Aufmunternd deshalb, weil ich hoffe, dass die noch folgenden Beitraege, mit denen ich in drei Wochen (also nach meiner Rueckkehr nach Deutschland) beginnen werde, dann auch noch von Euch gelesen werden und Fotos und Videos dann auch noch angeschaut werden.</p>
<p>Jetzt werde ich mich allerdings schon wieder auf dem Weg zum Flughafen machen muessen &#8211; vielleicht ist der letzte Flug ja ausnahmsweise mal puenktlich?!</p>
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