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Na toll. Die PCs und Internetverbindungen sind so langsam, dass ich das neue Video noch nicht hochladen konnte und es keinen Spass macht, mehr als fuenf Saetze zu tippen.
Das wird alles spaetestens aus Deutschland nachgeholt – ich kann es nur immer wieder sagen. Und IHR muesst es mir glauben…
Nach Tibet sind wir noch gemeinsam nach Chengdu geflogen, wo sich die Gruppe dann in den Norden, Sueden und Deutschland aufgeteilt hat. Uns hat es in den Norden verschlagen, wo ich zwei Tage Pferd ueberlebt hinter mich gebracht habe und jetzt in Jiuzhaigou noch zwei Tage Nationalpark geniessen werde. Danach geht es zurueck nach Chengdu mit einem kurzem Abstecher nach Leshan zum Giant Buddha.
Entweder melde ich mich am Sonntag nochmal mit einem aktuellen Wort zum Sonntag (und reiche auch das alte nach), gegebenenfalls kann das aber auch erst in Australien oder sogar Deutschland etwas werden…
Das Wort zum Sonntag (XLII)
0 Comments Published Sunday, 12. July 2009 - 21:03 Uhr in Das Wort zum SonntagIch hatte zwar beim letzten Video aus Peking auch einen Medley aus Tibet versprochen, aber dank der langsamen Internetleitungen möchte ich das weder Euch noch mir zumuten…
Deshalb also nur ein kleiner Gruß – die nächsten Reiseberichte folgen bald!
Lhasa – aber bitte im Uhrzeigersinn!
2 Comments Published Wednesday, 8. July 2009 - 23:47 Uhr in ChinaVerglichen mit den Unterkünften, die man von sonstigen Reisen in China gewöhnt war, haben wir in Tibet sehr luxuriös genächtigt. Mich hätte interessiert, wie viel wir gespart hätten, wenn wir wie üblich in Hostels geschlafen hätten. Ihr könnt Euch denken, dass mich das den ganzen Urlaub über beschäftigt hat ich das sehr gut fand. Im gleichen Zug hätte ich mich nicht darum gerissen, die ganzen Genehmigungen auf eigene Faust zu organisieren, so dass die gebuchte Tour sicher nicht die schlechteste Wahl war.
Das Programm für die eine Woche war sehr eng gesteckt und rückblickend war es eine gute Idee, keinen weiteren Aktivitäten für den Tag unserer Ankunft zugestimmt zu haben. Also zogen wir bei strahlend blauem Himmel auf eigene Faust los und machten den ersten großen Fehler bei unserem Stadtspaziergang: wir gingen wahllos durch die Straßen, vor und zurück und dabei hauptsächlich gegen den Uhrzeigersinn.
So gesehen konnten wir froh sein, dass die alten Damen uns ihre Gebets-mühlen nicht gleich um die Ohren hauten, denn obwohl sie meist schon sehr welk alt aussahen, trugen sie oft die unglaublichsten Lasten auf ihren Schultern.
Aber wir wurden schnell aufgeklärt, dass in Tibet alles (wirklich alles!) im Uhrzeigersinn zu geschehen hat.
Also mischten wir uns unter die vielen Leute, die unermüdlich ihre Runden durch die Stadt drehten, immer im Uhrzeigersinn um den Tempel der Stadt herumzogen und dabei ihre Gebetsmühlen in stetiger Bewegung hielten. Dabei schien es keine Rolle zu spielen, ob sie still und leise vor sich hinbeteten oder sich munter und laut schnatternd mit ihren Nachbarn unterhielten.
Wir verbrachten den Tag eher ruhig in Cafés und Restaurants, fotografierten Stadt und Leute und statteten dem Potala-Palast als eigentlichem Wahrzeichen Lhasas noch einen nächtlichen Besuch ab, da ein Besuch bei Tag für den nächsten Morgen angesetzt war. Der sollte genau um 14 Uhr stattfinden und unser Tourguide Kalsang informierte uns, dass wir bereits eine Viertelstunde vorher erscheinen sollten, um genug Zeit für die vielen Treppenstufen zu haben – ein Spaß bei der dünnen Luft.
Am nächsten Morgen überraschte uns Kalsang mit dem versprochenen größeren Bus: 27 Sitze für 10 Personen, das sollte ein sehr komfortabler Roadtrip werden. In die Stadt ging es allerdings zuerst zu Fuß und wir bekamen eine erste Einführung in die buddhistische Religion mitsamt ihren vielen unterschiedlichen goldenen Figuren. Weitere Erklärungen sollten bei jedem Tempelbesuch folgen und uns nach einiger Zeit dann doch irgendwann langweilen das Wissen weiter vertiefen.
Der Aufstieg zum Potala-Palast war dann doch nicht so schlimm wie erwartet, obwohl uns Luft und Sonne schon zu schaffen machten.
Aber was soll ich sagen? Es lohnte sich. Mit einem Ohr lauschte ich den Worten Kalsangs und versuchte die Bedeutung der einzelnen Buddhas zu behalten. Dazwischen genoss ich in jedem Innenhof und auf jeder Terasse den Ausblick auf Lhasa und den blauen Himmel.
Nach zwei Tempeln an einem Tag – Ihr erinnert Euch vielleicht an meine Tempelmüdigkeit bei meinem Südostasientrip?! – war ich allerdings froh, mich bei einem Bier und gutem Essen auch mal wieder über andere Themen unterhalten zu können und freute mich insgeheim schon auf das gemütliche Bett und den geräumigen Bus für unseren ersten Roadtrip am nächsten Morgen.
Auf dem Weg zum Dach der Welt
0 Comments Published Tuesday, 7. July 2009 - 2:16 Uhr in China, UrlaubNoch bevor ich mich im letzten Jahr auf den Weg nach China machte, stand für mich fest, dass ich einen Teil der Zeit auch in Tibet verbringen würde. Irgendwie gehörte es für mich – politisch völlig wertfrei – dazu. Schon unsere alte Erdkundelehrerin Frau K., die man schon Meilen gegen den Wind an ihrem fiesen Mottengeruch Vanille-Parfüm erkannte, hatte uns immer viel darüber zu erzählen. Ob sie noch ihren alten Lada fuhr? Wobei sie den angeblich mittlerweile gegen einen roten Golf IV eingetauscht hat. „Was interessiert uns der Lada?!“ sagt Ihr? Zurück zu Tibet.
Micha, Jo und ich durften uns Basti samt Schwester Kathrin sowie Christina und ihren ebenfalls zugereisten Geschwistern Kathi und Moritz anschließen.
Das hatte für beide Parteien verschiedene Vorteile: Wir mussten uns nicht mehr wirklich um einen Anbieter bemühen und die Initiatoren der Reise bekamen sogar noch Rabatt auf den Reisepreis.
Der galt dann zugebenermaßen für die ganze Gruppe aber wie auch immer, es passte einfach auf Anhieb und wir sollten zu Acht eine Menge Spaß in Tibet haben.
Das sah zu Beginn allerdings noch nicht ganz danach aus. Zum einen gab es Schwierigkeiten, Tickets für die 48-stündige Zugfahrt zu bekommen und letztendlich bin ich auch froh, dass wir uns für den zwar teureren aber deutlich kürzeren Flug entschieden hatten. Zum anderen verbrachte ich die letzte Nacht im leeren Zimmer wieder auf der schon bekannten Betonmatratze und war demzufolge nach 2h Schlaf am nächsten Morgen noch nicht in der perfekten Reisestimmung.
Der Flug dauerte in etwa 5 Stunden, einen kleinen Zwischenstopp in Chongqing nicht eingerechnet. „Zwischenstopp? Du meinst sicher umsteigen“ höre ich hier die Vielflieger nörgeln aber dem kann ich heute nicht zustimmen. Das Flugzeug landete im Smog der Stadt, der so heftig war, dass man das andere Ende der Start- und Landebahn nicht sehen konnte und wartete abseits des regulären Flugverkehrs mit geöffneter Tür und Treppe. Ein paar Passagiere stiegen aus und der Rest machte halb aus der Tür gelehnt Planespotter-Bilder. Irgendwann parkte dann eine andere Maschine neben uns und das Flugzeug wurde von den über das Rollfeld spazierenden Passagieren wieder aufgefüllt. Dass darunter auch ein ehemaliger Tutor von Johannes aus Aachen war, zeigt nur mal wieder wie klein die Welt eigentlich ist.
Der Flug über Tibet und der Anflug auf Lhasa selbst waren gigantisch. Auch auf Reiseflughöhe waren die Berge so nah, was bei einer Durchschnittshöhe von 4500 Metern nicht verwunderlich ist.
Zwischen all dieser Einöde erhaschten wir trotzdem einen Blick auf satte Grünflächen und bunte Felder was dafür umso erstaunlicher und eindrucks-voller war.
In Lhasa wurden wir alle Opfer der Höhenkrankheit und klagten über Schwindel und Atemnot. Dabei sollte ich allerdings bemerken, dass wir bereits im Vorfeld der Reise und noch während des Fluges schon alle möglichen Anzeichen diskutiert hatten und die Symptome bei allen mit Ausnahme von Basti, der fast die ganze Zeit Probleme damit hatte, eher auf psychologische Gründe zurückzuführen war. Zudem hatten wir mit Kathrin eine vertrauensvolle Ärztin mit dabei.
Auf dem Parkplatz wurden wir von unserem Tourguide Kalsang mit traditionellem Lametta tibetischen Schal begrüßt und mit Mühe und Not in einen Minibus verfrachtet. Er hatte wohl nur an acht Personen, nicht aber an acht Gepäckstücke gedacht – irgendwie typisch chinesisch. Aber warum sollte Tibet auch anders sein als der Rest von China…
Das Wort zum Sonntag (XLI)
2 Comments Published Sunday, 5. July 2009 - 14:35 Uhr in Das Wort zum SonntagDas heutige Wort zum Sonntag ist etwas länger als gewöhnlich und ich vermute, dass einige von meinen Lesern in ihren Büros großer Medien- oder Chemiekonzerne vielleicht keine 12 Minuten Zeit haben, das Video anzusehen.
Trotzdem war es mir wichtig noch ein letztes Mal möglichst viel von Peking zu zeigen – immerhin war diese Stadt für die letzten zehn Monate mein Zuhause.
Ich möchte den heutigen Beitrag daher auch dazu nutzen, mich bei allen Teilnehmern dieses Austausches zu bedanken: Es hat mich gefreut mit Euch hier zu sein, es hat eine Menge Spaß gemacht und ich hoffe, dass Euch das Jahr in Peking genauso gut in Erinnerung bleiben wird wie mir.
Ich wünsche Euch eine gute Reise, egal wohin sie geht und sage zum Abschluss: Danke & Film ab!
Das heisst natürlich nicht, dass ab jetzt nichts mehr hier zu lesen sein wird. Spätestens in Deutschland werden eine Menge Beiträge nachgeholt, denn es gibt noch immer viel zu erzählen. Zudem sind ja immerhin auch noch zwei Videos aus dem Urlaub geplant.
Aber selbst DANN ist noch nicht Schluss, denn in Gedanken ist das nächste Auslandsprojekt schon wieder in Planung…
Liebe Leute, nur ganz kurz! Seit dem Abschluss der studentischen Angelegenheiten hier vor Ort, da ging in Peking so einiges drunter und drüber und die Zeit rannte noch schneller an mir vorbei als im gesamten Jahr davor ohnehin schon.
Ich habe an ein paar Beiträgen geschrieben, aber bin immer wieder unterbrochen worden oder habe mich selbst dabei unterbrochen, um noch möglichst viel Zeit ausserhalb der Zelle 522 zu verbringen. Daher gibt es hier immer noch nicht viel mehr zu lesen und da ich morgen früh um kurz vor acht im Flugzeug nach Tibet sitze muss das erstmal auch so bleiben. Ich versuche jedoch, von unterwegs schon mal ein wenig zu berichten und der Rest wird dann spätestens aus Deutschland nachgereicht.
Trotzdem hoffe ich, dass das nächste Wort zum Sonntag noch mal ein wenig Entschädigung bieten kann und zudem kann ich Euch versichern, dass dies nicht der letzte Beitrag aus Peking sein wird – denn spätestens in zwei Jahren bin ich wieder hier.
Warum? Das müsst Ihr dann lesen!
So wie meine Zeit in China damals begann, so sollte sie auch enden: mit einem schwarzen Stift und einer Menge Papierkram. Fünf verschiedene Torten im Garten der Botschaft gehörten zwar ebenso zur letzten Woche wie ein fabulöser Drehtag für das Wort zum Sonntag, aber ich erzähle wohl einfach mal der Reihe nach…
Die Klausurphase war quasi schon wieder abgeschlossen und ich hatte auch angefangen, den bereits verkauften Hausrat in Kisten zu verpacken.
Die Arbeitszettel an der Schreibtischwand wurden von Tag zu Tag weniger, weil ich die mir selbst auferlegten Fristen sowieso schon lange überschritten hatte kontinuierlich auf ein Ende der Studienarbeit hingearbeitet hatte.
Und nachdem der Termin noch einige Male verschoben wurde, bis auch wirklich alle Teilnehmer zustimmten, nahte der Tag der Abschlusspräsentation. Die Zulassungspapiere der Studienarbeit wurden ein paar Tage vorher noch kurzfristig verteilt und ausgefüllt, die völlig ahnungslosen zukünftigen Zweit- und Drittkorrekturleser der Arbeit in ihren Büros überrascht und der eigentliche Betreuer selbst noch einmal an das eigentliche Thema erinnert.
Die Präsentation meiner Arbeit selbst ging dann trotz ein paar Zwischenfällen bei den vorherigen Teilnehmern recht problemlos vorrüber – die Prüfer hatten ihr Pulver wohl schon komplett verschossen und wollten mich als letzten Vortragenden genauso schnell erlösen wie sich selbst. Und pünktlich zum Mittag war der universitäre Teil in China damit erledigt und die ersten Hürden für einen schönen Abschlussurlaub ausgeräumt.
Das Wort zum Sonntag (XL)
2 Comments Published Sunday, 21. June 2009 - 20:25 Uhr in Das Wort zum SonntagJetzt bin ich meinem eigenen Anspruch, zwischen den einzelnen Sonntagen wenigenstes mal für etwas mehr Text zu sorgen, schon wieder nicht nachgekommen.
Aber es liegen immerhin ein paar unfertige Einträge oder Ideen vor. Und dann ist am Mittwoch auch Abgabe der Studienarbeit, so dass ich ab da vielleicht auch wieder etwas mehr Zeit und Lust habe, andere Texte zu schreiben – Lust war ja immer da…
Der nahende Abgabetermin hat auch sämtliche Ideen zu einem neuen Wort am Sonntag zunichte gemacht, so dass ich darum – und natürlich auf besonderen Wunsch von Heiko – auf altes Videomaterial zurückgreifen muss.
Es ist leider nur sehr kurz und auch nicht zu Ende gebracht, bietet aber vielleicht trotzdem zumindest für den Auslöser dieser Beinahe-Katastrophe einen gewissen Unterhaltungswert…
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